In der Regel, zumindest bei guten Rosés, .png)
handelt es sich nicht um eine Mischung aus Rot- und Weißwein.
Rosé wird aus dem Most blauer Trauben mit weißem Saft einem besonderen Verfahren erzeugt. es gibt zwei klassische Arten:
1. Der Saft kann durch Abkeltern des Leseguts oder durch frühes Abschlauchen gewonnen werden. Letzteren Falls kommt das entrappte und aufgebrochene Lesegut wie bei einem Rotwein in den Gärtank. Nach kurzer Maischegärung (ca. 12 Stunden) wird der Behälter "zur Ader gelassen", d.h. eine Saftmenge läuft ab, die 15 bis 25% des gesamten Behälterinhaltes ausmacht. Dieser gerbstofflose, hellrosa-farbene Saft vergärt bei Temperaturen von 18 bis 20 Grad Celsius . Um dem Wein die Frische zu erhalten, wird die malolaktische Gärung im allgemeinen vermieden.
2.Der andere Typ (mancherorts auch Clairet genannt); der eigentlich zwischen Rosé und Rotwein steht, wird durch Abschlauchen nach einer allerdings längeren Maischegärung als bei dem anderen Rosétyp (24 bis 36 Stunden), gewonnen. Dieser Saft ist farbiger, enthält Gerbstoffe und vergärt bei Temperaturen von 18 bis 20 Grad Celsius. Um dem Wein Geschmeidigkeit und Abgerundetheit zu verleihen, wird gewöhnlich die malolaktische Gärung angestrebt.